EX zurückgewinnen

i am your boss

Sicherlich kennst du auch die Pantoffelhelden, die zu wirklich allem „Ja und Amen“ sagen und sich dabei dem dominanten Partner unterordnen. Schlimm genug, dass es Partnerschaften gibt, in denen der eine Part wirklich alles machen darf, was er möchte – und dafür nicht einmal zur Verantwortung gezogen wird.

 

Wenn du dich in der Rolle des Pantoffelhelden wiederfindest, ist das nicht gerade die beste Ausgangslange für das Projekt „Wie gewinne ich meinen Ex zurück“. Langweilig statt begehrenswert wirst du durch ein derart passives Verhalten.

 

Tipp: Verwirf endlich den Gedanken an Superman bzw. Superwoman. Dein Ex-Partner ist nicht der Mittelpunkt des Universums. Achtung! In diesem Zusammenhang gilt nämlich oft auch der Spruch „reicht man jemandem den kleinen Finger, so nimmt dieser die ganze Hand“. Und dies bedeutet, dass Gesten der Unterwerfung ganz schnell ausgenutzt werden. Sinnvoller ist es hingegen, die Gefühle zu ordnen und zu lernen, mit diesen umzugehen.

 

Die beste Reaktion auf einen unüberlegten Emotionsausbruch ist im Übrigen, die Kontrolle zurück zu erobern. Um einen Führungspart übernehmen zu können, musst du Verantwortung übernehmen. Triff deine Entscheidungen eigenständig und steh dazu. Nicht das optimale Ergebnis zählt, sondern zu einer Entscheidung zu stehen. Steht erst die Richtung und der Weg fest, gilt es diese Richtung willensstark zu verfolgen.

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Am besten funktioniert das, wenn erklärbare und nachvollziehbare Gründe hinter der Entscheidung stehen. Auch Stabilität ist in diesem Zusammenhang unumgänglich und so fungierst du als sprichwörtlicher Fels in der Brandung. Denke immer an die Verantwortung, die du trägst.

 

Respektvoll agieren und konstruktiv streiten

 

Mangelnder Respekt ist oft ein K.O.-Kriterium für eine Beziehung. Zudem gilt es, die Waage zu halten, und weder in der Gutmütigkeit ausgenutzt zu werden, noch über die sprichwörtlichen Leichen zu gehen. Sozialverträglicher Respekt sollte dir gezollt werden, doch dieser erfordert ein ungewohntes Balance-Bedürfnis. Grundsätzlich gilt: Akzeptierst du einen Menschen, so respektierst du ihn.

 

In diesem Zusammenhang sei nun das wichtigste Gut in einer Beziehung erwähnt: das Vertrauen. Das Vertrauensverhältnis in einer Beziehung ist das Allerwichtigste und die Basis für eine gute Partnerschaft. Leider muss ich dir nun auch sagen, dass du bestimmt auch einmal so gehandelt hast, dass man dich nicht respektiert hat. Ist es erst einmal passiert, so dauert es sehr lange, bis das Vertrauens- und Respektverhältnis wieder auferstehen kann.

 

In diesem Zusammenhang noch ein Tipp meinerseits: Entschuldige dich dann, wenn es einen wirklichen Grund dafür gibt, sonst verlierst du ggf. noch das Vertrauen des Partners. Eingeständnisse in Maßen sind immer der beste Grund, sich zu bessern. Oft zu beobachten ist auch, dass sich der Partner dann entschuldigt, wenn ihm eine Entschuldigung entgegengebracht wird. Dazu ist es ratsam das 1-mal-1 der Entschuldigungen zu beherrschen:

 

- Entschuldige dich und sage, was sich ändern wird.

- Hake mit einer Entschuldigung das Thema ab.

- Erkenne Fehler und beherzige Kritik.

- Vermittle mit guter Führung Sicherheit.

- Arbeite hart, um deinen Führungsstil zu perfektionieren.

Interpretationsversuche

Hältst du Streit für ein notwendiges Übel oder für etwas, was man sich in einer Partnerschaft tunlichst sparen sollte? Ich verrate dir, was Streit ist: Er ist das Ergebnis von Gefühlsausbrüchen. Und das bedeutet für dich, dass du besonders besonnen reagieren musst. Lass dich nicht darauf ein. Grundsätzlich gilt: Konstruktive Kritik ja, destruktive Streitgespräche nein. Ganz ohne Grund einen Streit anzuzetteln, ist hingegen absolut fehl am Platz.

 

Es erinnert vielmehr an ein kleines, bockiges Kind. Und du wirst deine Autorität verlieren – und damit deine Umgebung auch den Respekt vor dir. Der worst Case, der eintreten könnte, wäre allerdings, wenn dein Partner aufgrund deiner unkontrollierten Streitanfälle Angst vor dir bekommt. Dann hast du verloren, weil dein Partner fühlt sich nicht mehr sicher und wird sich nicht mehr auf dich einlassen.

 

Positive Emotionen statt Streit

 

Erinnere dich: Sicherheit, positive Emotionen und die Befriedigung der Bedürfnisse sind die wichtigsten Säulen einer Partnerschaft. Und den Männern sei gesagt: Seid euch darüber im Klaren, dass ihr allein schon durch eure Statur noch bedrohlicher wirkt, wenn ihr einen Wutanfall habt. Für Männer wie Frauen gilt: Emotionen müssen kontrolliert, positiv konnotiert und dazu genutzt werden, um den Ex zurückzugewinnen. Ihn oder sie zu verschrecken ist nun nicht das, was du erreichen wolltest.

 

Aufgepasst! Ich weiß sehr wohl, dass das, was ich hier predige, nicht ganz einfach umzusetzen ist. Vielleicht streut der Ex auch genau Salz in die Wunde, die dich zum Explodieren bringt. Dann lass dich nicht provozieren, sondern besinne dich. Auf einen angezettelten Streit einzusteigen bedeutet, negativen Emotionen freien Lauf zu lassen. Wenn dein Ex einen Streit beginnt, dann lass ihn stehen oder ignoriere die Angriffe – auch wenn das sehr, sehr schwer ist.

 

Wichtig ist es dann – wenn du zurückkommst – zu erklären, dass du nicht etwa gekniffen hast, sondern, dass du einen Streit für nicht zielführend gehalten hast und deswegen gegangen bist. Damit machst du klar: Keiner von euch beiden darf sich in die destruktive Machtposition manövrieren, die vergiftet eure Kommunikation.

Und damit wird ein wichtiger Punkt angesprochen, denn Männer wie Frauen sind gleichsam Menschen und auf eine Art eine Führungsperson in der Beziehung – und zwar jeder für sich.

 

Beim einen ist diese Rolle stärker ausgeprägt, als beim anderen, aber beide haben sie. Genauso wie beide menschliche Wesen sind, die sowohl nett und freundlich, als auch gemein und hinterhältig sein können. Keiner muss den anderen aktiv verteidigen, allerdings muss ein Partner immer den anderen achten und seine Unversehrtheit schützen.

 

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